
Schneewittchen muss sterben
Nele Neuhaus
Nele Neuhaus
Broschiert
Seiten: 537
Verlag: List Tb.
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548609821
ISBN-13: 9783548609829
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Kommentare und Bewertungen:
lollypop
Aufgrund der überwältigend positiven Rezensionen bestellte ich dieses Buch und begann sofort mit dem Lesen. Der Umfang schreckte mich nicht; ein guter Krimi kann schließlich nicht lang genug sein. Und tatsächlich lässt sich dieser Roman zügig herunterlesen. Nur am Anfang gerät man etwas aus dem Tritt, weil einerm doch sehr viele Personen glreichzeitig zugemutet werden, die alle nicht besonders prägnant beschrieben sind. Doch daran gewöhnt man sich. Die Lektüre ist durchaus spannend, auch wenn ich leider nach 200 Seiten sehr genau wusste, wer hier böse und wer gut war (Details verbieten sich in der Rezension.). Insgesamt eine befriedigende Lektüre mit gutem Spannungsbogen aber leider zum Teil wirklich sehr überzeichneten Figuren.
Doch den Hype um diesen Krimi kann ich absolut nicht verstehen. Meine Lektüre ist jetzt einige Wochen her und ich kann mich an so gut wie nichts mehr erinnern, nur eben an eine sehr klischeebeladene Schauspielerinnenfigur.
Fazit: Kann man zwischendurch lesen, muss man aber absolut nicht gelesen haben.
(c)Amazon.de
Aufgrund der überwältigend positiven Rezensionen bestellte ich dieses Buch und begann sofort mit dem Lesen. Der Umfang schreckte mich nicht; ein guter Krimi kann schließlich nicht lang genug sein. Und tatsächlich lässt sich dieser Roman zügig herunterlesen. Nur am Anfang gerät man etwas aus dem Tritt, weil einerm doch sehr viele Personen glreichzeitig zugemutet werden, die alle nicht besonders prägnant beschrieben sind. Doch daran gewöhnt man sich. Die Lektüre ist durchaus spannend, auch wenn ich leider nach 200 Seiten sehr genau wusste, wer hier böse und wer gut war (Details verbieten sich in der Rezension.). Insgesamt eine befriedigende Lektüre mit gutem Spannungsbogen aber leider zum Teil wirklich sehr überzeichneten Figuren.
Doch den Hype um diesen Krimi kann ich absolut nicht verstehen. Meine Lektüre ist jetzt einige Wochen her und ich kann mich an so gut wie nichts mehr erinnern, nur eben an eine sehr klischeebeladene Schauspielerinnenfigur.
Fazit: Kann man zwischendurch lesen, muss man aber absolut nicht gelesen haben.
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Michael Lubek
Ich habe das Buch nur aufgrund des Titels in die Hand genommen und es dann nach dem Studium des Klappentextes gekauft. Von Seite eins an nahm mich die Handlung total gefangen und ich hatte am Ende jeder Seite fast neue Verdächtige auf meiner Liste. Nele Neuhaus hat hier eine verdammt aufwendige Story gebastelt, die ich mir auch sehr gut verfilmt vorstellen könnte. Von ganz vielen Verdächtigen arbeitet man sich dann immer ein wenig weiter an die Lösung, wird ab und zu aber noch von neuen Vorkommnissen überrascht.
Wer Krimis oder sehr spannende Geschichten mag, kann hier nichts falsch machen.
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Ich habe das Buch nur aufgrund des Titels in die Hand genommen und es dann nach dem Studium des Klappentextes gekauft. Von Seite eins an nahm mich die Handlung total gefangen und ich hatte am Ende jeder Seite fast neue Verdächtige auf meiner Liste. Nele Neuhaus hat hier eine verdammt aufwendige Story gebastelt, die ich mir auch sehr gut verfilmt vorstellen könnte. Von ganz vielen Verdächtigen arbeitet man sich dann immer ein wenig weiter an die Lösung, wird ab und zu aber noch von neuen Vorkommnissen überrascht.
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Dorothe Ohm
Dieses Buch war für mich ein echter Urlaubsschmöker, bei dem ich nicht aufhören konnte, zu lesen. Auf die Wiederholung des Inhaltes kann ich hier verzichten. Mich faszinierten die gute Beschreibung der Personen und Orte, so dass ich sofort gefesselt war von der Geschichte. Auch wenn ich die vorherigen Bücher der Autorin noch nicht gelesen habe, waren mir die beiden Ermittler sofort vertraut. Viele Wendungen und neue Erkenntnisse, die die eigene Theorie über den Tathergang immer wieder in Frage stellten, der gute Aufbau der Geschichte und die spannenden Kapitelabschlüsse, haben mich echt begeistert.
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Dieses Buch war für mich ein echter Urlaubsschmöker, bei dem ich nicht aufhören konnte, zu lesen. Auf die Wiederholung des Inhaltes kann ich hier verzichten. Mich faszinierten die gute Beschreibung der Personen und Orte, so dass ich sofort gefesselt war von der Geschichte. Auch wenn ich die vorherigen Bücher der Autorin noch nicht gelesen habe, waren mir die beiden Ermittler sofort vertraut. Viele Wendungen und neue Erkenntnisse, die die eigene Theorie über den Tathergang immer wieder in Frage stellten, der gute Aufbau der Geschichte und die spannenden Kapitelabschlüsse, haben mich echt begeistert.
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Andrea Sohn-fritsch
Gerne würde ich diesem Buch mehr Sterne als die verfügbaren fünf geben. Es ist hier schon ein paar Mal angeklungen: Dieses Buch könnte zum Krimi des Jahres 2010 avancieren. Über den Inhalt jetzt noch viel zu schreiben, ist müßig. Aber trotzdem gibt es einiges über das Buch zu sagen. Nele Neuhaus gibt ihren Figuren Charakter, man kann mit allen mitfühlen, versetzt sich in den Autisten Thies ebenso gut hinein wie in die Gothic-Prinzessin Amelie oder in die Ermittler Pia und Oliver, von denen man in diesem Band auch einiges Privates erfährt. Das Buch gibt Dinge über das ach so idyllische Dorfleben preis, die man wahrscheinlich gar nicht wissen will. (Wie die Altenhainer den "Mörder" empfangen, wie sie mit seiner Familie umgegangen sind, was die Ärztin ihrem Patienten antut...) Aber was mir am besten gefallen hat, war die Tatsache, dass wirklich ALLE schuldig sind. Auf die eine oder andere Art eben. Von der Beihilfe zum Mord, unterlassener Hilfeleistung, Missbrauch Schutzbefohlener, Vergewaltigung, Mord, Vertuschung einer Straftat, Betrug und was weiß ich noch wird hier fast das ganze Strafgesetzbuch in Anspruch genommen.
Wer sich an "Schneewittchen" versuchen will, muss die Vorgänger aus der Reihe nicht kennen, man kommt sehr gut in die Charaktere der Personen hinein. Aber man sollte sich schon so ein, zwei Tage und Nächte Zeit nehmen, denn aus der Hand legen kann man dieses Buch nur einmal: Am Ende von Seite 537.
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Gerne würde ich diesem Buch mehr Sterne als die verfügbaren fünf geben. Es ist hier schon ein paar Mal angeklungen: Dieses Buch könnte zum Krimi des Jahres 2010 avancieren. Über den Inhalt jetzt noch viel zu schreiben, ist müßig. Aber trotzdem gibt es einiges über das Buch zu sagen. Nele Neuhaus gibt ihren Figuren Charakter, man kann mit allen mitfühlen, versetzt sich in den Autisten Thies ebenso gut hinein wie in die Gothic-Prinzessin Amelie oder in die Ermittler Pia und Oliver, von denen man in diesem Band auch einiges Privates erfährt. Das Buch gibt Dinge über das ach so idyllische Dorfleben preis, die man wahrscheinlich gar nicht wissen will. (Wie die Altenhainer den "Mörder" empfangen, wie sie mit seiner Familie umgegangen sind, was die Ärztin ihrem Patienten antut...) Aber was mir am besten gefallen hat, war die Tatsache, dass wirklich ALLE schuldig sind. Auf die eine oder andere Art eben. Von der Beihilfe zum Mord, unterlassener Hilfeleistung, Missbrauch Schutzbefohlener, Vergewaltigung, Mord, Vertuschung einer Straftat, Betrug und was weiß ich noch wird hier fast das ganze Strafgesetzbuch in Anspruch genommen.
Wer sich an "Schneewittchen" versuchen will, muss die Vorgänger aus der Reihe nicht kennen, man kommt sehr gut in die Charaktere der Personen hinein. Aber man sollte sich schon so ein, zwei Tage und Nächte Zeit nehmen, denn aus der Hand legen kann man dieses Buch nur einmal: Am Ende von Seite 537.
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Johannes Templer
Ich lies mich von den überaus positiven Bewertungen verleiten, mir das Buch zu kaufen und war dann sehr enttäuscht.
Gemessen an hochklassigen Kriminalromanen wird hier nur biedere Hausmannskost serviert, gerade so als hätte Henning Mankell Uta Danella als Gohstwriterin für eine Hausfrauenversion seiner hervorragenden Wallander-Romane engagiert.
Die wichtigsten Akteure sind flache Stereotype ohne Tiefgang, die Handlung durchsichtig, vorhersehbar und wird auch durch die völlig überflüssigen aufgesetzten Verwicklungen zum Schluss nicht besser.
Als Urlaubslektüre durchaus geeignet, weil vom Schreibstil leicht lesbar und wegen der treffenden Millieustudien (die Dörler vor, im und hinter dem Taunus sind wirklich so) durchaus unterhaltend.
Deshalb drei Sterne.
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Ich lies mich von den überaus positiven Bewertungen verleiten, mir das Buch zu kaufen und war dann sehr enttäuscht.
Gemessen an hochklassigen Kriminalromanen wird hier nur biedere Hausmannskost serviert, gerade so als hätte Henning Mankell Uta Danella als Gohstwriterin für eine Hausfrauenversion seiner hervorragenden Wallander-Romane engagiert.
Die wichtigsten Akteure sind flache Stereotype ohne Tiefgang, die Handlung durchsichtig, vorhersehbar und wird auch durch die völlig überflüssigen aufgesetzten Verwicklungen zum Schluss nicht besser.
Als Urlaubslektüre durchaus geeignet, weil vom Schreibstil leicht lesbar und wegen der treffenden Millieustudien (die Dörler vor, im und hinter dem Taunus sind wirklich so) durchaus unterhaltend.
Deshalb drei Sterne.
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