
Leichenblässe
Simon Beckett
Simon Beckett
Taschenbuch
Edition: 2
Seiten: 416
Verlag: rororo
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 349924859X
ISBN-13: 9783499248597
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Kommentare und Bewertungen:
Kiranerys
Nachdem ich bereits die beiden ersten Teile der Erlebnisse um Dr. David Hunter als Hoerbuch besitze, wollte ich dann doch auch den dritten Teil nicht verpassen.
Ich moechte nicht auf den Inhalt eingehen, da die Inhaltsangabe bereits dargestellt wurde und auch die Story selbst recht spannend und unterhaltsam ist.
Ich hatte vielmehr Probleme mit der Konstruktion der Story, die ich einerseits fuer sehr durchschaubar und andererseits fuer verbesserungswuerdig halte. Moeglicherweise liegt dies an der Hoerbuch-Version, die Buchversion habe ich jedoch nicht gelesen.
Aus diesem Grund nachfolgend zwei Kritikpunkte zum Hoerbuch:
1) Was mich bereits zu Beginn des Hoerbuchs gestoert hat, war der Bruch in der Geschichte zwischen dem zweiten und dem dritten Teil. Hier in "Leichenblaesse" wird nur vage auf das Ende der letzten Geschichte eingegangen, als ob das genaue Wissen um die Geschehnisse vorausgesetzt wuerde. Es gibt eine zeitliche Luecke zwischen den Geschichten, die jedoch nur spaerlich mit Informationen ausgestattet ist. In der Darstellung der Persoenlichkeit von Dr. Hunter ist genau diese Vorgeschichte jedoch ein wesentlicher Bestandteil des Charakters. Darueber bin ich mehrmals waehrend des Hoerens gestolpert.
2) Wer die ersten beiden Baende kennt, weiss mit ziemlicher Sicherheit nach den ersten paar Kapiteln wer der Moerder ist. Die Identifikation des Taeters gelang mir bereits im zweiten Band recht frueh, aber spaetestens bei Leichenblaesse ist man hinter den standardisierten Kunstgriff des Autors gekommen und die Spannung am Ende laesst dadurch sehr zu wuenschen uebrig.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich einen weiteren Band kaufen wuerde, zumindest nicht zum Neupreis. Insgesamt war die Geschichte unterhaltsam und hat auch meine Autofahrten verkuerzt, was wohl das Wesentliche fuer mich ist. Ein Hoerbuch, dass mich fesselt und Hochspannung verbreitet, so dass man nicht mehr aussteigen und immer weiterfahren moechte, ist es jedoch nicht. Daher von mir "nur" 3 Sterne.
(c)Amazon.de
Nachdem ich bereits die beiden ersten Teile der Erlebnisse um Dr. David Hunter als Hoerbuch besitze, wollte ich dann doch auch den dritten Teil nicht verpassen.
Ich moechte nicht auf den Inhalt eingehen, da die Inhaltsangabe bereits dargestellt wurde und auch die Story selbst recht spannend und unterhaltsam ist.
Ich hatte vielmehr Probleme mit der Konstruktion der Story, die ich einerseits fuer sehr durchschaubar und andererseits fuer verbesserungswuerdig halte. Moeglicherweise liegt dies an der Hoerbuch-Version, die Buchversion habe ich jedoch nicht gelesen.
Aus diesem Grund nachfolgend zwei Kritikpunkte zum Hoerbuch:
1) Was mich bereits zu Beginn des Hoerbuchs gestoert hat, war der Bruch in der Geschichte zwischen dem zweiten und dem dritten Teil. Hier in "Leichenblaesse" wird nur vage auf das Ende der letzten Geschichte eingegangen, als ob das genaue Wissen um die Geschehnisse vorausgesetzt wuerde. Es gibt eine zeitliche Luecke zwischen den Geschichten, die jedoch nur spaerlich mit Informationen ausgestattet ist. In der Darstellung der Persoenlichkeit von Dr. Hunter ist genau diese Vorgeschichte jedoch ein wesentlicher Bestandteil des Charakters. Darueber bin ich mehrmals waehrend des Hoerens gestolpert.
2) Wer die ersten beiden Baende kennt, weiss mit ziemlicher Sicherheit nach den ersten paar Kapiteln wer der Moerder ist. Die Identifikation des Taeters gelang mir bereits im zweiten Band recht frueh, aber spaetestens bei Leichenblaesse ist man hinter den standardisierten Kunstgriff des Autors gekommen und die Spannung am Ende laesst dadurch sehr zu wuenschen uebrig.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich einen weiteren Band kaufen wuerde, zumindest nicht zum Neupreis. Insgesamt war die Geschichte unterhaltsam und hat auch meine Autofahrten verkuerzt, was wohl das Wesentliche fuer mich ist. Ein Hoerbuch, dass mich fesselt und Hochspannung verbreitet, so dass man nicht mehr aussteigen und immer weiterfahren moechte, ist es jedoch nicht. Daher von mir "nur" 3 Sterne.
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C. Forker
Das erste Buch der Reihe um den Gerichtsmediziner David Hunter - Die Chemie des Todes - fesselte und begeisterte mich, so dass ich auch das zweite Buch - Kalte Asche - kaum aus der Hand legen konnte. Die Vorfreude auf Leichenblässe war so groß, dass ich nicht die TB-Ausgabe abwarten wollte und mir das HC bestellte. Leider kommt das Buch bei Weitem nicht an die beiden ersten Bücher der Reihe heran. Es ist langatmig, vorhersehbar und wirkt eher so, als ob der Verlag Beckett gezwungen hätte, möglichst bald auf Teufel komm raus die erfolgreiche Hunter-Reihe fortzusetzten. Einen raffiniert aufgebauten Spannungsbogen sucht man leider vergeblich, eher findet man lustlose Krimi-Alltagsware. Sehr schade!
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Das erste Buch der Reihe um den Gerichtsmediziner David Hunter - Die Chemie des Todes - fesselte und begeisterte mich, so dass ich auch das zweite Buch - Kalte Asche - kaum aus der Hand legen konnte. Die Vorfreude auf Leichenblässe war so groß, dass ich nicht die TB-Ausgabe abwarten wollte und mir das HC bestellte. Leider kommt das Buch bei Weitem nicht an die beiden ersten Bücher der Reihe heran. Es ist langatmig, vorhersehbar und wirkt eher so, als ob der Verlag Beckett gezwungen hätte, möglichst bald auf Teufel komm raus die erfolgreiche Hunter-Reihe fortzusetzten. Einen raffiniert aufgebauten Spannungsbogen sucht man leider vergeblich, eher findet man lustlose Krimi-Alltagsware. Sehr schade!
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black.mystery
Ich hab alle 3 David Hunter Bücher von Simon Beckett gelesen und ich finde sie einfach nur super!! Wenn man einmal damit anfängt kann man nicht mehr aufhören und die drei Bücher sind echt spannend! Ich bin schon gespannt auf die 4 David Hunter Geschichte!!!! Diese Bücher sind echt zum empfehlen!!!
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Ich hab alle 3 David Hunter Bücher von Simon Beckett gelesen und ich finde sie einfach nur super!! Wenn man einmal damit anfängt kann man nicht mehr aufhören und die drei Bücher sind echt spannend! Ich bin schon gespannt auf die 4 David Hunter Geschichte!!!! Diese Bücher sind echt zum empfehlen!!!
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Mania
Nachdem ich mit Flammenbrut eine herbe Enttäuschung erlebt hatte, war ich misstrauisch, wie gut dieses sein würde und wieviel Anteil der Medienhype am Erfolg des Romans hatte.
Doch meine Sorgen waren unbegründet. Von Anfang bis Ende ist das Buch spannend, teilweise geradezu fesselnd und findet genau die richtige Balance zwischen Melancholie und Action. An einigen Stellen ist die Handlung ziemlich vorhersehbar, aber das Ende ist selbst für geübte Krimileser eine echte Überraschung.
Der Vortrag von Johannes Steck ist ebenso geübt wie dramatisch und angenehm anzuhören.
Sehr gutes Buch, vollste Empfehlung.
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Nachdem ich mit Flammenbrut eine herbe Enttäuschung erlebt hatte, war ich misstrauisch, wie gut dieses sein würde und wieviel Anteil der Medienhype am Erfolg des Romans hatte.
Doch meine Sorgen waren unbegründet. Von Anfang bis Ende ist das Buch spannend, teilweise geradezu fesselnd und findet genau die richtige Balance zwischen Melancholie und Action. An einigen Stellen ist die Handlung ziemlich vorhersehbar, aber das Ende ist selbst für geübte Krimileser eine echte Überraschung.
Der Vortrag von Johannes Steck ist ebenso geübt wie dramatisch und angenehm anzuhören.
Sehr gutes Buch, vollste Empfehlung.
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Klaus Fuehrer
Um es gleich vorneweg zu sagen: "Leichenblässe" ist kein schlechtes Buch, es ist aber auch nicht das beste in der "David Hunter Trilogie" von Simon Beckett. Anknüpfend an "Kalte Asche" ist auch diese Geschichte für sich alleine schlüssig und es bedarf jetzt nicht unbedingt der Kenntnis der beiden Vorgängerromane, um dem Geschehen im Buch zu folgen. Dennoch ist es mit Sicherheit hilfreich, wenn man die Trilogie in der Reihenfolge ihres Erscheines liest.
Dr. David Hunter verschlägt es dieses Mal nach Amerika, wo er neue Motivation sucht. Die Folgen seines Abenteuers in "Kalte Asche" haben dem Forensiker nicht nur physisch, sondern auch psychisch zugesetzt, sodass er hofft, auf der "Body Farm", einer Forschungseinrichtung unter Führung seines früheren Lehrers und Mentors wieder Motivation zu finden. Wie man sich vorstellen kann dauert es nicht lange und Hunter findet sich in einer Mordermittlung wieder, bei der rasch klar zu sein scheint, wer der Täter ist. Aber dann kommt alles ganz anders und plötzlich ist der Gast aus England Teil der Jagd auf einen Serienkiller.
Von der ersten Seite weg fühlt man sich auch bei "Leichenblässe" "zu Hause". Die genauen forensischen Analysen finden sich auch in diesem Beckett Buch, David Hunter ist zwar dieses Mal schwächer und unsicherer, was den Mann aber sympathischer macht. Er ist kein unverwundbarer Held, sondern nur ein Mensch, der zweifelt. Und trotzdem gelingt es der Geschichte nie so richtig in Fahrt zu kommen. Sicher, im letzten Drittel des Buches ist dann auch wieder dieser leichte "Pageturner" Effekt da, aber bei weitem nicht so stark, wie in den ersten beiden Teilen. Da vermag auch der kurze Einblick in die Psyche des Mörders jeweils am Ende der Kapitel nichts daran zu ändern. Das kennt man schon von anderen Autoren, ist nicht neu und sorgt nur kurz für Verwirrung.
Zudem kennt man mittlerweile das Rezept von Beckett: scheinbar rasch ist man auf der Fährte des Killers, glaubt auch schon seinen Namen zu kennen und wartet auf den Showdown. Wie nicht anders zu erwarten gibt es dann aber doch noch den ein oder anderen Überraschungseffekt, der in "Leichenblässe" aber doch nicht ganz so überraschend kommt.
Insgesamt solides Handwerk eines Autors, der mit dem Forensiker David Hunter eine Gestalt geschaffen hat, die scheinbar nicht mehr viel Neues zu bieten hat. Man darf gespannt sein, ob Teil 4 wieder mehr Neuigkeiten bringt. Dann könnte man "Leichenblässe" als eine Art "Zwischenroman" hinnehmen. Denn mehr scheint dieses Buch nicht zu sein. Bei mir hat es im Vergleich zu vor allem Teil 1 und mit Abstrichen auch Teil 2 nur wenig Eindruck hinterlassen. Keine schlechte Geschichte, aber mitreißend auch nicht. Wer in die "Hunter" Welt einsteigen will, dem sei "Die Chemie des Todes" als Beginn wärmstens ans Herz gelegt. "Leichenblässe" kann man lesen, muss man aber nicht.
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Um es gleich vorneweg zu sagen: "Leichenblässe" ist kein schlechtes Buch, es ist aber auch nicht das beste in der "David Hunter Trilogie" von Simon Beckett. Anknüpfend an "Kalte Asche" ist auch diese Geschichte für sich alleine schlüssig und es bedarf jetzt nicht unbedingt der Kenntnis der beiden Vorgängerromane, um dem Geschehen im Buch zu folgen. Dennoch ist es mit Sicherheit hilfreich, wenn man die Trilogie in der Reihenfolge ihres Erscheines liest.
Dr. David Hunter verschlägt es dieses Mal nach Amerika, wo er neue Motivation sucht. Die Folgen seines Abenteuers in "Kalte Asche" haben dem Forensiker nicht nur physisch, sondern auch psychisch zugesetzt, sodass er hofft, auf der "Body Farm", einer Forschungseinrichtung unter Führung seines früheren Lehrers und Mentors wieder Motivation zu finden. Wie man sich vorstellen kann dauert es nicht lange und Hunter findet sich in einer Mordermittlung wieder, bei der rasch klar zu sein scheint, wer der Täter ist. Aber dann kommt alles ganz anders und plötzlich ist der Gast aus England Teil der Jagd auf einen Serienkiller.
Von der ersten Seite weg fühlt man sich auch bei "Leichenblässe" "zu Hause". Die genauen forensischen Analysen finden sich auch in diesem Beckett Buch, David Hunter ist zwar dieses Mal schwächer und unsicherer, was den Mann aber sympathischer macht. Er ist kein unverwundbarer Held, sondern nur ein Mensch, der zweifelt. Und trotzdem gelingt es der Geschichte nie so richtig in Fahrt zu kommen. Sicher, im letzten Drittel des Buches ist dann auch wieder dieser leichte "Pageturner" Effekt da, aber bei weitem nicht so stark, wie in den ersten beiden Teilen. Da vermag auch der kurze Einblick in die Psyche des Mörders jeweils am Ende der Kapitel nichts daran zu ändern. Das kennt man schon von anderen Autoren, ist nicht neu und sorgt nur kurz für Verwirrung.
Zudem kennt man mittlerweile das Rezept von Beckett: scheinbar rasch ist man auf der Fährte des Killers, glaubt auch schon seinen Namen zu kennen und wartet auf den Showdown. Wie nicht anders zu erwarten gibt es dann aber doch noch den ein oder anderen Überraschungseffekt, der in "Leichenblässe" aber doch nicht ganz so überraschend kommt.
Insgesamt solides Handwerk eines Autors, der mit dem Forensiker David Hunter eine Gestalt geschaffen hat, die scheinbar nicht mehr viel Neues zu bieten hat. Man darf gespannt sein, ob Teil 4 wieder mehr Neuigkeiten bringt. Dann könnte man "Leichenblässe" als eine Art "Zwischenroman" hinnehmen. Denn mehr scheint dieses Buch nicht zu sein. Bei mir hat es im Vergleich zu vor allem Teil 1 und mit Abstrichen auch Teil 2 nur wenig Eindruck hinterlassen. Keine schlechte Geschichte, aber mitreißend auch nicht. Wer in die "Hunter" Welt einsteigen will, dem sei "Die Chemie des Todes" als Beginn wärmstens ans Herz gelegt. "Leichenblässe" kann man lesen, muss man aber nicht.
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