
Verblendung (1): Roman
Stieg Larsson
Stieg Larsson
Taschenbuch
Edition: Vollst. dt. Taschenbuchausgabe.
Seiten: 704
Verlag: Heyne Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453432452
ISBN-13: 9783453432451
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Kommentare und Bewertungen:
Mimir
Der Journalist Mikael Blomkvist, Mitherausgeber der Zeitschrift Millennium, wurde zu drei Monaten Haft wegen böswilliger Verleumdung des Industriellen Wennerström verurteilt. Blomkvist beschließt, seine Arbeit bei der Zeitschrift einzustellen. In diesem Moment bekommt er ein Angebot des Industriellen Henrik Vanger, das Verschwinden seiner Nichte Harriet vor fast 40 Jahren aufzuklären. Mikael Blomkvist lässt sich auf das Angebot ein und recherchiert, getarnt als Biograf, in der Vangerschen Familiengeschichte. Er sucht dabei die Unterstützung der jungen, sehr eigenwilligen und genialen Lisbeth Salander. Gemeinsam stoßen sie auf immer schrecklichere Geheimnisse des Vangerschen Clans.
Larsson baut die Spannung in seinem Buch langsam auf. Er erzählt den Verlauf der Geschichte aus den unterschiedlichen Perspektiven von Vanger, Blomkvist und Salander, ohne den Zusammenhang oder die Charaktere tiefgreifend zu erläutern. Die Protagonisten entwickeln ihre Persönlichkeit langsam und unvollständig. Die Geschehnisse verquicken sich und werden klarer, der Nervenkitzel steigt kontinuierlich.
Larsson schreibt locker und leicht, der Grusel und Wahnsinn mancher Verhaltensweisen wird dadurch nur noch größer. Einzelne technische Fehler oder einige logische Ungereimtheiten seien ihm verziehen. Dafür ist die Story vielschichtig, gesellschafts- und wirtschaftskritisch und trotzdem oder gerade deswegen extrem fesselnd. Die Handlung dieses Buches ist in sich abgeschlossen und als Basis für den zweiten Teil der Trilogie bestens geeignet.
(c)Amazon.de
Der Journalist Mikael Blomkvist, Mitherausgeber der Zeitschrift Millennium, wurde zu drei Monaten Haft wegen böswilliger Verleumdung des Industriellen Wennerström verurteilt. Blomkvist beschließt, seine Arbeit bei der Zeitschrift einzustellen. In diesem Moment bekommt er ein Angebot des Industriellen Henrik Vanger, das Verschwinden seiner Nichte Harriet vor fast 40 Jahren aufzuklären. Mikael Blomkvist lässt sich auf das Angebot ein und recherchiert, getarnt als Biograf, in der Vangerschen Familiengeschichte. Er sucht dabei die Unterstützung der jungen, sehr eigenwilligen und genialen Lisbeth Salander. Gemeinsam stoßen sie auf immer schrecklichere Geheimnisse des Vangerschen Clans.
Larsson baut die Spannung in seinem Buch langsam auf. Er erzählt den Verlauf der Geschichte aus den unterschiedlichen Perspektiven von Vanger, Blomkvist und Salander, ohne den Zusammenhang oder die Charaktere tiefgreifend zu erläutern. Die Protagonisten entwickeln ihre Persönlichkeit langsam und unvollständig. Die Geschehnisse verquicken sich und werden klarer, der Nervenkitzel steigt kontinuierlich.
Larsson schreibt locker und leicht, der Grusel und Wahnsinn mancher Verhaltensweisen wird dadurch nur noch größer. Einzelne technische Fehler oder einige logische Ungereimtheiten seien ihm verziehen. Dafür ist die Story vielschichtig, gesellschafts- und wirtschaftskritisch und trotzdem oder gerade deswegen extrem fesselnd. Die Handlung dieses Buches ist in sich abgeschlossen und als Basis für den zweiten Teil der Trilogie bestens geeignet.
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Stefan E.
Ich habe mir das Buch zum Glück nicht gekauft sondern ausgeliehen von einem Bekannten. Ich bin sichtlich enttäuscht - auch weil es so hoch gelobt wird. Dies kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
In den ersten 300 Seiten zieht sich die Handlung so seicht dahin wie lauwarmer Kaffee. Keine Spannung, kaum Hintergrundinformationen. Stattdessen sind diese ersten Seiten mit belanglosen Tagesabläufen des Protagonisten Mikael aufgefüllt. So z.B. wird wiederholt von seinem Tagesablauf berichtet: steht auf, macht sich Kaffee, geht spazieren, kocht sich was usw. und das ist mehrmals in diesem Buch der Fall! Was soll der Schwachsinn?! Auch ist die Charakterdarstellung von Mikael alles andere als logisch. So nimmt er sexmäßig betrachtet alles mit was geht - auch Frauen, die bald 20 Jahre älter sind als er?? Der Typ wechselt seine Sexpartner so wie andere Ihre Socken. Und was bitte sollen die ständig übertriebener Maßen verwendeten technischen Begriffe wie Minolta Digitalkamera oder Nvidia Grafikkarte?? Ist das Schleichwerbung?
Wer sich bis Seite ca. 325 durch gekämpft wird dann auch mit wesentlich mehr Spannung konfrontiert, auch weil dann endlich mal das eigentliche Hauptthema des Buches in den Vordergrund rückt.
Ich vergebe nur deshalb 2 Sterne, weil die Handlung zum Schluss doch deutlich an Spannung zunimmt. Aber mehr gebe ich für dieses Buch nicht! Schade, dass es absolute Zeitverschwendung ist. Die restlichen beiden Bücher werde ich mir auf gar keinen Fall mehr durch lesen. Leute, lasst die Finger davon!
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Ich habe mir das Buch zum Glück nicht gekauft sondern ausgeliehen von einem Bekannten. Ich bin sichtlich enttäuscht - auch weil es so hoch gelobt wird. Dies kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
In den ersten 300 Seiten zieht sich die Handlung so seicht dahin wie lauwarmer Kaffee. Keine Spannung, kaum Hintergrundinformationen. Stattdessen sind diese ersten Seiten mit belanglosen Tagesabläufen des Protagonisten Mikael aufgefüllt. So z.B. wird wiederholt von seinem Tagesablauf berichtet: steht auf, macht sich Kaffee, geht spazieren, kocht sich was usw. und das ist mehrmals in diesem Buch der Fall! Was soll der Schwachsinn?! Auch ist die Charakterdarstellung von Mikael alles andere als logisch. So nimmt er sexmäßig betrachtet alles mit was geht - auch Frauen, die bald 20 Jahre älter sind als er?? Der Typ wechselt seine Sexpartner so wie andere Ihre Socken. Und was bitte sollen die ständig übertriebener Maßen verwendeten technischen Begriffe wie Minolta Digitalkamera oder Nvidia Grafikkarte?? Ist das Schleichwerbung?
Wer sich bis Seite ca. 325 durch gekämpft wird dann auch mit wesentlich mehr Spannung konfrontiert, auch weil dann endlich mal das eigentliche Hauptthema des Buches in den Vordergrund rückt.
Ich vergebe nur deshalb 2 Sterne, weil die Handlung zum Schluss doch deutlich an Spannung zunimmt. Aber mehr gebe ich für dieses Buch nicht! Schade, dass es absolute Zeitverschwendung ist. Die restlichen beiden Bücher werde ich mir auf gar keinen Fall mehr durch lesen. Leute, lasst die Finger davon!
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Betty
Normalerweise habe ich so meine Probleme mit Schweden-Krimis (Thriller) aber dieser hier hat mich schlicht vom Hocker gehauen. Unglaublich dicht und gut geschrieben - viele Personen mit Vergangenheit, sodass man aufpassen muss, nicht die Übersicht zu verlieren, aber einfach nur genial geschrieben. Absolut empfehlenswert und nicht zu vergleichen mit Mankell
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Normalerweise habe ich so meine Probleme mit Schweden-Krimis (Thriller) aber dieser hier hat mich schlicht vom Hocker gehauen. Unglaublich dicht und gut geschrieben - viele Personen mit Vergangenheit, sodass man aufpassen muss, nicht die Übersicht zu verlieren, aber einfach nur genial geschrieben. Absolut empfehlenswert und nicht zu vergleichen mit Mankell
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Bettina
Die Verblendung von Stieg Larsson ein Hammer Buch das man unbedingt lesen muss.
Ich muss gestehen ich hatte es schon einmal angefangen zu lesen und wieder aufgehört, doch nach langer Zeit hab ich noch einmal angefanngen und habe mich über die ersten 100 Steiten geplagt aber wenn man die überwunden hat dann kann man
das Buch nicht mehr aus der Hand legen - ich hatte es in 2 Tagen gelesen :)
Hat man den ersten Teil gelesen muss man die Triologie vervollständigen!
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Die Verblendung von Stieg Larsson ein Hammer Buch das man unbedingt lesen muss.
Ich muss gestehen ich hatte es schon einmal angefangen zu lesen und wieder aufgehört, doch nach langer Zeit hab ich noch einmal angefanngen und habe mich über die ersten 100 Steiten geplagt aber wenn man die überwunden hat dann kann man
das Buch nicht mehr aus der Hand legen - ich hatte es in 2 Tagen gelesen :)
Hat man den ersten Teil gelesen muss man die Triologie vervollständigen!
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Ralf Reitze
Wieder mal ein Versuch einen Bestseller zu lesen. Bei diesem Buch war ich etwas vorsichtig, so habe ich mir nur den ersten Band ausgeliehen.
"Den hast Du noch nicht gelesen? Musst Du unbedingt, total Klasse" Nunja.
Nach dem Buch will ich das zweite gar nicht mehr lesen - den Film schau ich mir noch an, weil der hoffentlich etliches wegläßt.
Doch zurück zum Buch....
Sprache/Stil:
Larsson sein Stil ist sehr Journalistisch geprägt, emotionen sind kaum zu bemerken, Fakten werden gezeigt und Aktionen geschildert.
Dabei bewegt er sich auf einer sehr einfachen Sprache, die aber sehr gut zu lesen ist, tiefsinnig wird es kaum, jedes Mickey Maus Buch hat mehr philosophische Momente als er.
Aber es ist ja auch ein Thriller, bzw. "Das Beste was Schweden zu bieten hat".
Was nervt sind diverse Produktplacements, sowie solche Sätze wie: "Dann schmierte er sich ein Brot mit Leberwurst und trank Kaffee" und das nachdem Lisbeth ihren Peiniger tätowierte.
Überhaupt was wird hier Kaffee getrunken und belegte Brote verzehrt, alleine mit Weglassen dieser Passagen hätte Larsson mindestens 50 Seiten gespart.
Die Spannung wird dadurch manchmal recht abgebrochen und zerstört.
Viele Krimi/Thriller Autoren können das besser
Die Charaktere:
Der einzige nennenswerte Charakter der auch diesen Namen verdient ist Libeth Sander - hier hat Larsson wirklich etwas eigenständiges geschaffen, was es so in der Art noch nicht gab.
Alle anderen mitspielenden sind recht platt und sehr naiv und Klischeehaft dargestellt. Selbst Mikael wirkt recht unbeholfen in dem Plot.
Auch erfährt man - außer von Libeth - nichts persönliches von den Personen. Mikael hat eine Tochter, aber auch diese Begegnung dient nur damit die geschichte weitergeht..
Die Geschichte:
Ist teilweise recht nett beschrieben und aufgebaut, aber Larsson passieren auch viele handwerkliche Fehler.
Ein Mord an einer Frau wird einem falschen Bibelzitat zugeordnet, man weiß was er meint, aber ist doch irritiert.
Mikael kommt durch seine Tochter auf den richtigen Weg, die mit einem kurzen Blick auf Handschriftliche Notizen, sofort auf die Lösung kommt.
Das haben 37 Jahre lang alle Ermittler nicht geschafft, aber sie schafft es, was vollkommen aus der Luft gegriffen ist.
Nach der Auflösung zieht sich das Buch noch knapp 120 Seiten hin um Larsson seine Wirtschaftsjournalistische Wut ausleben zu lassen.
Alles sehr durchsichtig und platt erzählt.
Spannung ist anders.
Was soll ich sagen - ein mittelmäßiger Thriller mit einem geschwätzigen Autor, der vom Verlag hochgehypt wurde.
Auch der Titel "Verblendung" hat mich nicht verblendet und ist dem Aufreisserischen Bestsellergehabe geschuldet.
Besser war doch der Originaltitel: "Männer die Frauen hassen"
Teil 2 und 3 spare ich mir!
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Wieder mal ein Versuch einen Bestseller zu lesen. Bei diesem Buch war ich etwas vorsichtig, so habe ich mir nur den ersten Band ausgeliehen.
"Den hast Du noch nicht gelesen? Musst Du unbedingt, total Klasse" Nunja.
Nach dem Buch will ich das zweite gar nicht mehr lesen - den Film schau ich mir noch an, weil der hoffentlich etliches wegläßt.
Doch zurück zum Buch....
Sprache/Stil:
Larsson sein Stil ist sehr Journalistisch geprägt, emotionen sind kaum zu bemerken, Fakten werden gezeigt und Aktionen geschildert.
Dabei bewegt er sich auf einer sehr einfachen Sprache, die aber sehr gut zu lesen ist, tiefsinnig wird es kaum, jedes Mickey Maus Buch hat mehr philosophische Momente als er.
Aber es ist ja auch ein Thriller, bzw. "Das Beste was Schweden zu bieten hat".
Was nervt sind diverse Produktplacements, sowie solche Sätze wie: "Dann schmierte er sich ein Brot mit Leberwurst und trank Kaffee" und das nachdem Lisbeth ihren Peiniger tätowierte.
Überhaupt was wird hier Kaffee getrunken und belegte Brote verzehrt, alleine mit Weglassen dieser Passagen hätte Larsson mindestens 50 Seiten gespart.
Die Spannung wird dadurch manchmal recht abgebrochen und zerstört.
Viele Krimi/Thriller Autoren können das besser
Die Charaktere:
Der einzige nennenswerte Charakter der auch diesen Namen verdient ist Libeth Sander - hier hat Larsson wirklich etwas eigenständiges geschaffen, was es so in der Art noch nicht gab.
Alle anderen mitspielenden sind recht platt und sehr naiv und Klischeehaft dargestellt. Selbst Mikael wirkt recht unbeholfen in dem Plot.
Auch erfährt man - außer von Libeth - nichts persönliches von den Personen. Mikael hat eine Tochter, aber auch diese Begegnung dient nur damit die geschichte weitergeht..
Die Geschichte:
Ist teilweise recht nett beschrieben und aufgebaut, aber Larsson passieren auch viele handwerkliche Fehler.
Ein Mord an einer Frau wird einem falschen Bibelzitat zugeordnet, man weiß was er meint, aber ist doch irritiert.
Mikael kommt durch seine Tochter auf den richtigen Weg, die mit einem kurzen Blick auf Handschriftliche Notizen, sofort auf die Lösung kommt.
Das haben 37 Jahre lang alle Ermittler nicht geschafft, aber sie schafft es, was vollkommen aus der Luft gegriffen ist.
Nach der Auflösung zieht sich das Buch noch knapp 120 Seiten hin um Larsson seine Wirtschaftsjournalistische Wut ausleben zu lassen.
Alles sehr durchsichtig und platt erzählt.
Spannung ist anders.
Was soll ich sagen - ein mittelmäßiger Thriller mit einem geschwätzigen Autor, der vom Verlag hochgehypt wurde.
Auch der Titel "Verblendung" hat mich nicht verblendet und ist dem Aufreisserischen Bestsellergehabe geschuldet.
Besser war doch der Originaltitel: "Männer die Frauen hassen"
Teil 2 und 3 spare ich mir!
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R. Christian
Es ist einfach mühsam zu lesen, wenn ich schon mal bei einem Roman das Gefühl habe....Wann bin ich endlich fertig! Nicht zu empfehlen.....
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Es ist einfach mühsam zu lesen, wenn ich schon mal bei einem Roman das Gefühl habe....Wann bin ich endlich fertig! Nicht zu empfehlen.....
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